Die Anpassungsqualifizierung zum/zur Küchenassistenten/-in richtet sich an erwerbsfähige und hilfebedürftige ALG-II-Empfängerinnen und -Empfänger sowie Arbeitssuchende, die über keine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen, sowie an Migranten und Flüchtlinge mit persönlicher und gesundheitlicher Eignung.
Unterrichsform und -zeit
Der Unterricht findet in Vollzeit jeweils von 06:45 Uhr bis 15:15 Uhr in der QCW GmbH oder bei Praktika zu den betriebsüblichen Arbeitszeiten der Partnerunternehmen statt. In der Maßnahme sind 24 Tage unterrichtsfreie Zeit inbegriffen. Die Maßnahme ist nach den Regeln von AZAV zertifiziert.
Teilnehmerzahl
Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 15 Teilnehmer beschränkt. Dadurch ist eine individuelle sowie teamorientierte Ausbildung gewährleistet.
Beginn und Ende
Ein laufender Einstieg ist möglich.
Die Qualifizierung zum/zur Küchenassistenten/-in umfasst insgesamt 1816 Stunden.
- Abschnitt 1 „Grundlagen der Küchenkommunikation“ (400 Stunden)
- Abschnitt 2 „Hygiene“ (40 Stunden)
- Abschnitt 3 „Arbeits- und Umweltschutz“ (80 Stunden)
- Abschnitt 4 „rechtliche Grundlagen“ (40 Stunden)
- Abschnitt 5 „Einsatz in der Küche“ (880 Stunden)
- Abschnitt 6 „Praktika – Einsatz“ (376 Stunden)
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Teilnahmezertifikat. Der erfolgreiche Abschluss der Qualifizierung kann zur Anrechnung für einen vollwertigen Berufsabschluss, zum Beispiel als Fachkraft im Gastgewerbe oder weiterführend zum Koch beziehungsweise zur Köchin, führen.
Zugangsvoraussetzungen
- berufliche Mobilität für den späteren Arbeitseinsatz
- gesundheitliche Eignung
- Gesundheitsausweis (Bescheinigung des Gesundheitsamtes)
Die Anpassungsqualifizierung zum/zur Küchenassistenten/-in wird die Teilnehmenden zu gut einsetzbaren Beschäftigten im Gastgewerbe führen. Neben der Fachausbildung im Gastgewerbe erfahren die Teilnehmenden eine fundierte Grundlagenausbildung, die sich an dem Lernfeld 1 der Kochausbildung orientiert. Im Abschnitt 6 absolvieren die Teilnehmenden ein Praktikum bei ihrem eventuell zukünftigen Arbeitgeber.
Weitere integrative Bestandteile
- Arbeits- und Umweltschutz im Allgemeinen und im Umgang mit elektrischen Geräten
- ressourcenorientierter Einsatz von Arbeitsmaterialien und Rohstoffen
- Thema Fremd- und Fachsprachen
- Berechnung von gastronomischen Einheiten
- Erlernen geeigneter Verfahren der Vor- und Zubereitung von Lebensmitteln